Der Mann ist nicht mehr an meiner Seite. Nicht einfach so, nein, es war ein langer und schmerzhafter Abstieg in den Keller der Beziehung. Eine Beziehung, die ich für mich als die letzte große Liebe meines Lebens definiert hatte.
Und nun das Ende. Und die immer wiederkehrende zermürbende Frage: warum? Warum nur haben wir es nicht geschafft? Warum reicht die Liebe nicht für diese, unsere, einzigartige Beziehung?
Am Ende bleiben einem immer nur die Fragen. Mit denen ist man ebenso allein wie mit sich. Es tut sich eine neue Welt auf. Eine Zwischenwelt. Eine innere, düstere Welt, in der man versinkt, vor sich hinbrütet.
Alle Träume, alle Sehnsüchte, alle Pläne haben keinerlei Bedeutung mehr. Sind wertlos, weil nur in der Dualität einen Sinn erfüllen.
Und so heißt es, den Weg vor einem neu zu definieren, während der hinter einem einen zweifeln lässt. Einen entmutigt. Kaum Luft zum Atmen lässt.


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