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Worauf wir stehen

„Ich sage ja immer, eine Beziehung funktioniert wie ein Haus. Das Fundament auf festem Grund, die Zimmer darüber veränderlich und durchaus flexibel in ihrer Funktion und Aufteilung. Man kann mal dieses, mal jenes renovieren, umgestalten, zusammenlegen. Mal macht man aus allem einen großen Raum für zwei und dann wieder gestaltet jeder sein eigenes Reich“, so… Continue reading
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Unliebsame Knoten

Wie oft fühlen wir uns hineingezwungen – bestimmt von Konventionen, eigenen Ansprüchen, Anforderungen, selbst auferlegten Dogmen, Erwartungen? Gefangen in einem Netz, das an uns klebt, uns einschränkt und uns nicht von der Stelle kommen lässt. Allzu oft nutzen wir all dies als Ausrede, warum etwas geht oder eben nicht, warum wir bleiben müssen, wo wir… Continue reading
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Was die Welt größer macht

„Was ist das denn für ein Spruch?“, fragt R. als ich so dahin rede: „Die Welt ist ein Dorf“. Wir sitzen am Tisch: Eine Irin, ein Italiener, ein Libanese, ein Schweizer und ich, die Deutsche. Eine zufällige Ansammlung von Wurzeln, die vielleicht irgendwo anders eine Heimat haben. Und es ist, als hätten wir alle unsere… Continue reading
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Wenn das (Weg)Gehen nichts mit Mut zu tun hat

„Das (Weg)Gehen ist nicht die Schwierigkeit, das Problem ist das Zurückkommen“, so kommt es unvermittelt und unverblümt aus der älteren Irin, welche mit uns Wanderern am Tisch sitzt, als ich sie frage, was sie denn überhaupt dazu bewogen hat, dass sie seit drei Jahren durch Europa zieht – mit lediglich zwei Koffern im Schlepptau. Und… Continue reading
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Leere ist kein Mangel, …

… sondern eine Einladung an das Richtige. So habe ich diese Aussage neulich irgendwo gehört, gelesen, gesagt bekommen. Keine Ahnung, aber darum soll es sich hier und heute ja auch gar nicht drehen. Wenn ich mir diesen Satz nun so durch den Kopf gehen lasse, dass hege ich zum einen die Befürchtung, dass das Richtige… Continue reading
